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Kinder- und Jugendpolitik

Wir bieten ab dem ersten Geburtstag jedem Kind eine Kinderbetreuung! Eine der zentralen Errungenschaften der sozialdemokratischen Bielefelder Kommunalpolitik der letzten Jahre, ist der gelungene flächendeckende U3-Kita-Ausbau. Zusätzlichhaben wir die Tagespflege gut aufgestellt – mit städtisch organisierten Vertretungsregelungen, relativ hohen Kindpauschalen und umfassenden Qualifizierungsmöglichkeiten bieten wir mehr als viele andere Städte. Wir konnten in Bielefeld pünktlich zum Rechtsanspruch allen Anfragen nachkommen und das als Spitzenreiter in NRW! Und, wir haben trotz Haushaltskonsolidierung in den letzten 5 Jahren die Ausgaben für KiTa´s in Bielefeld um rund 8 Millionen Euro pro Jahr gesteigert. Das ist der richtige Weg, nicht nur, um beiden Eltern den Weg zurück in den Beruf zu erleichtern, sondern vor allem ist das auch der erste Bildungsschritt. Spielerisch lernen schon die Kleinen in KiTa und Tagespflege viel!
Das beste Mittel gegen Armut und Arbeitslosigkeit ist immer noch gute Bildung. Und es ist in diesem Fall ganz gleich ob wir über Kinderarmut oder Altersarmut sprechen: Um Armut vorzubeugen müssen wir mit der Bildung schon in der KiTa anfangen. Jedes Kind muss die gleichen Chancen bekommen. Und um Chancengleichheit herzustellen müssen wir an einem gerechten Bildungssystem arbeiten.
Sozialdemokratischer Bildungspolitik geht es um soziale Gerechtigkeit und um die Abschaffung von Bildungsbenachteiligung. Für viele, vor allem Frauen, die in Teilzeitarbeit arbeiten, ist es ein schwieriger Abwägungsprozess ob und wann sie ihre Kinder in eine KiTa/Tagespflege geben, auch weil sie KiTa-Gebühren zahlen müssen. Für mich ist Bildung ein Menschenrecht – darum streben wir die gebührenfreie KiTa (genauso wie Schule und Hochschule) und Tagespflege an.

Auch in der Schulzeit und darüber hinaus brauchen wir und wollen wir junge Menschen fördern und ihnen gute Perspektiven schaffen – unsere Kinder sind unsere Zukunft! Für mich ist dabei wichtig, ihnen Freiräume für eine Entwicklung ihres persönlichen Lebensweges zu bieten. Dazu gehört, dass wir vielfältige Lebensentwürfe unterstützen und, dass wir den Jugendlichen gute Angebote für Bildung, Freizeitgestaltung, Mobilität und digitale Vernetzung unterbreiten.
Wir nehmen die jungen Menschen ernst. Das bedeutet, dass wir sie auch an Entscheidungsprozessen beteiligen und sie in diesem Sinne als Demokratinnen und Demokraten darauf vorbereiten Teil unserer liberalen, offenen, rechtsstaatlichen demokratischen Gesellschaft zu werden. Mitbestimmung und Demokratie wird dabei nicht nur in Parteien gelernt. Auch in den Schulen – durch (Bezirks-)SchülerInnenVertretung, im Sportverein oder in der demokratisch organisierten offenen Kinder- und Jugendarbeit. Im engen Austausch mit der BezirksschülerInnenVertretung arbeiten wir momentan an einem Bielefelder Modell um das zu stärken.