Zweite Ehrenamtskonferenz zur Stärkung des Blaulichts

Mit rund dreißig Gästen hat Wiebke am vergangenen Dienstag verschiedene Möglichkeiten zur Stärkung des Ehrenamtes im Bereich „Blaulicht & Katastrophenschutz“ diskutiert. Bei ihrer zweiten Ehrenamtskonferenz holte sie sich auf dem Podium Verstärkung von Svenja Stadler, Sprecherin für bürgerschaftliches Engagement in der SPD-Bundestagsfraktion, Hans Dieter Mühlenweg, Leiter der Feuerwehr Bielefeld und Karsten Schürmann, Vorstandsmitglied des Arbeitgeberverbandes Bielefeld.

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„Der gesetzliche Rahmen ist eigentlich eindeutig, an der Umsetzung hadert es jedoch oft“, stellte Wiebke bei der Vereinbarkeit von Beruf und Ehrenamt fest. Mühlenweg hatte dafür einen klaren Ratschlag: „Man sollte als Arbeitnehmer von Anfang an die Karten auf den Tisch legen und dann gucken, was möglich ist.“ Wiebke warb in diesem Zusammenhang für einen Ausbau der Kampagne der Freiwilligen Feuerwehr, die kooperative Unternehmen öffentlichkeitswirksam als „Partner der Feuerwehr“ auszeichnet. Nicht zuletzt würden schließlich auch die Arbeitgeber von einem Engagement ihrer Angestellten profitieren, wie Karsten Schürmann berichtete: „Häufig werden mit den vielfältigen Aufgaben im Ehrenamt echte Führungsqualitäten geschult. Ich würde einen Bewerber mit ehrenamtlichem Engagement immer einem ohne vorziehen!“

Wiebkes Bundestagskollegin Svenja Stadler brachte derweil erfreuliche Nachrichten aus Berlin mit ins Theatherhaus am Tor 6: „Wir sind da an etwas dran, das allen Ehrenamtlichen sehr weiterhelfen wird.“ Auch wenn die Arbeit im Unterausschuss für Bürgerschaftliches Engagement angesichts der geringen Akzeptanz im politischen Berlin manchmal nur schleppend vorangehe, ist Svenja angesichts kommender finanzieller Entlastungen zuversichtlich.

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Bei der Frage der Finanzierung entbrannte auch unter den übrigen Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine rege Diskussion. Unter anderem beklagten sich Vertreterinnen und Vertreter vom DRK und DLRG über geringe Zuschüsse von Land und Bund. Dass die Ehrenamtlichen häufig selbst Geld erwirtschaften müssen, um sich entsprechende Kleidung oder Fahrzeuge für Einsätze leisten zu können, ist ein absolutes No-Go und muss zwingend behoben werden. Hierzu haben Svenja und Wiebke die Kontaktdaten mit den entsprechenden Teilnehmerinnen und Teilnehmern ausgetauscht und einen stetigen Austausch sichergestellt.

Weitere Themen waren die Gleichstellung von Ehrenamt und Hauptamt in Fragen wie der Ruhezeit nach einem Einsatz, bei Unfällen während der Tätigkeit die versicherunsgtechnische Anerkennung von Vorerkrankungen und natürlich die Werbung von Neu-Mitgliedern.

„Ich nehme unheimlich viel von der heutigen Veranstaltung mit“, bilanzierte Wiebke als begeisterte Gastgeberin: „Ich bleibe auf jeden Fall mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Kontakt. Es hat wirklich geholfen, manche Missstände in so einem Rahmen mal aufzudecken. Genau dafür suche ich den direkten Dialog. Jetzt können wir gemeinsam nach Lösungen suchen und das ehrenamtliche Engagement weiter stärken.“

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