Jugendpolitik

Jugendpressetag 2018: Eine Nachwuchsjournalistin berichtet

Ich wurde von Wiebke Esdar nach Berlin eingeladen und durfte für drei Tage in die Pressearbeit der Journalisten hereinschauen. Als ich die Nachricht bekam, dass ich zu den Jugendpressetagen fahren darf und ich Wiebke sofort in den Kopf gesprungen bin war ich überglücklich und konnte es nicht fassen. Ich musste es jedem erzählen, der mir über den Weg gelaufen ist.

Als der große Tag gekommen war, war ich sehr aufgeregt und habe mich einfach nur gefreut, dass es endlich los ging. Angekommen am Berliner Hauptbahnhof ging es weiter zum Reichstagsgebäude, wo wir uns alle aus ganz Deutschland getroffen haben. Nach der Begrüßung konnten wir uns zu Themen zuordnen, die uns interessiert haben. Ich war bei "Zwischen Zusammenhakt und Spaltung - Die offene Gesellschaft  in schwierigen Zeiten", bei dem Integrationsbeauftragtem Dr. Karamba Diaby. Am Abend waren wir mit den Wahlkreisabgeordneten im Restaurant "Zollpackhof" essen. Auch Wiebke Esdar war an dem Abend mit dabei, wir haben uns unterhalten und echt viel gelacht. Für mich war der Abend der Schönste für mich, weil ich Wiebke endlich mal persönlich kennenlernen durfte.

 Am nächsten Tag sind wir mit Bussen zum Willy-Brandt-Haus gefahren und hatten ein Informationsgespräch mit Lars Klingbeil und Annika Klose. Danach sind wir weiter zu den RTL/ntv- Studios gefahren, dort durften wir den Leuten vom Fernsehen alles fragen was wir wollten. Etwas später sind wir bei der Pressekonferenz mit Andrea Nahles gewesen. Es war echt interessant und eine tolle Erfahrung, Andrea Nahles mal "live" zu sehen und mit ihr zu sprechen. Danach sind wir über die Kuppel des Reichstagsgebäude nach unten zum Ausgang und sind essen gegangen.

 Am letzten Tag haben wir nicht mehr viel gemacht. Wir wurden in zwei Gruppen aufgeteilt, die eine war bei dem Interview mit den Hauptstadtjournalisten und die andere war währenddessen bei einer Plenarsitzung. Auch wenn es der letzte Tag war, war er für mich der interessanteste Tag. Denn die Plenarsitzung live mitzuerleben ist schon eine Erfahrung wert.

Ich möchte mich hiermit nochmal ganz ganz herzlich bei Wiebke Esdar und Frederick Cordes bedanken, denn ohne Euch hätte ich nicht so eine tolle Erfahrung machen können und neue Freunde gefunden.

 

Sophie Kuhlmann

Wiebke Esdar - Ein Porträt der Neuen Westfälischen

"Wiebke Esdar ist eine Frau, die feste Standpunkte vertritt. Oft geht sie dafür auf die Straße, schwenkt Protestbanner oder nimmt die Trillerpfeife in den Mund. Die 33-Jährige engagiert sich stark im Bielefelder Bündnis gegen Rechts. Bei Demonstrationen für Flüchtlingsrechte und kulturelle Vielfalt steht sie in der ersten Reihe. Überhaupt ist ihr die Aufklärungsarbeit gegen rechte Tendenzen jeder Art ein inneres Anliegen. „Wir müssen den Rechtsextremen etwas entgegensetzen. Alles andere entspricht nicht der Gesellschaft, in der ich leben möchte", sagt sie. In diesem Punkt ist sie kompromisslos."

Den ganzen Artikel findet ihr hier:

http://www.nw.de/lokal/bielefeld/mitte/mitte/21906755_Wiebke-Esdar-Eine-die-den-Protest-liebt.html

 

Aktuell im Jugendhilfeausschuss: Präventionsprogramm "Wegweiser"

Auf der Tagesordnung des Jugendhilfeausschusses, in welchem Wiebke Esdar die SPD vertritt, stand diesmal die Vorstellung des Programmes "Wegweiser". Die ist ein Hilfsangebot der AWO Bielefeld für Jugendliche und junge Erwachsene mit multiplen Problemanlagen. Um den Einstieg dieser Personen in gewaltbereiten Salafismus zu verhindern, wurde dieses Programm ins Leben gerufen.

Weitere Informationen können auf der Homepage der "AWO Bielefeld" eingesehen werden:

http://www.awo-bielefeld.de/index.php?id=25&tx_ttnews[tt_news]=236&tx_ttnews[backPid]=4&cHash=22dae6e1d2

 

Kinder- und Jugendbeteiligung in Bielefeld stärken

In der Kommunalpolitik ist mir in den letzten Jahren die Beteiligung von Kinder- und Jugendlichen besonders ans Herz gewachsen.
Ich will nicht nur davon reden, wie wichtig es ist, das Menschen Demokratie leben und verstehen – ich will mit vielen anderen in der Kommunalpolitik auch ganz konkret die Rahmenbedingungen dafür schaffen. Dafür ist Kommunalpolitik meiner Auffassung nach zuständig. Und das fängt in dem Alltag von Kindern und Jugendlichen an. Konkret bedeutet das für uns:


Wir wollen, dass in der offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an den Entscheidungsprozessen gestärkt wird. Das im März einsetzende dialogische Verfahren zwischen Verwaltung und Trägern der OKJA soll hier einen Schwerpunkt setzen und eruieren wo das in welcher Einrichtung geht.


Wir werdenden Bielefelder Jugendring bitten gemeinsam mit seinen Mitgliedsverbänden zu klären wie die politische Bildung und Beteiligung gestärkt werden kann. Als ein Beispiel schwebt uns ein Planspiel vor. Dabei wollen wir gemeinsam mit den Ratsfraktionen für Jugendliche erlebbar machen, wie unsere Kommunalpolitik funktioniert. Wir haben dafür zuvor mehrfach in Gesprächen mit VertreterInnen des Bielefelder Jugendrings, der BezirksschülerInnvertretung und der Jusos die Basis geschaffen.


Kinder und Jugendliche sollen zukünftig stärker in die städtischen Planungsprozesse eingebunden werden, zum Beispiel wenn Spielplätze oder Grünanlagen geplant werden. Im Rahmen der Quartiersentwicklung soll z.B.im INSEK-Handlungsprogramm die Einrichtung eines "Jugendfonds" geprüft werden, damit bei Bürgerbeteiligungen auch Kinder und Jugendliche angesprochen werden und ihre Ideen einbringen können.


Unser Ziel ist es, dass wir mit einer Vielzahl von Ansatzpunkten möglichst viele Kinder und Jugendliche möglichst niedrigschwellig erreichen, damit ganz viele davon profitieren. Darum haben wir einen entsprechenden Antrag am 01.02.2017 im Jungendhilfeausschuss eingebracht und beschlossen.

Der Antrag im Wortlaut ist hier zu finden.