Bund stärkt Bielefeld und Werther

Bund stärkt Umwandlung der Bielefelder Altstadt zum attraktiven grünen Aufenthaltsraum und die „urbane Lebensader Schwarzbach“ in Werther

 

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat am Mittwoch, den 1. März 2023 beschlossen, dass für Begrünung und zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität der Bielefelder Altstadt eine Bundeszuwendung in Höhe von 3,315 Mio. € zur Verfügung gestellt wird. Die Maßnahme wird im Rahmen des Förderprogramms „Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel“ durchgeführt. Dadurch wird die Bielefelder Innenstadt lebenswerter, widerstandsfähiger und klimafreundlicher. Verschiedene Maßnahmen, beispielsweise die Installation neuer Sitzmöglichkeiten, Entsiegelungsmaßnahmen von Flächen sowie vielfältige und klimaresiliente Bepflanzungen, sind geplant und gliedern sich in die Projektentwicklung altstadt.raum ein.

 

Gefördert wird das Projekt, weil die Altstadt gegenüber dem stadtweiten Durchschnitt einer der am ungünstigsten einzustufenden humanklimatischen Räume ist, was sich durch erhöhte Temperaturen, Hitzeinseln und Gefährdung durch Starkregenereignisse ausdrückt. Die geplanten Maßnahmen sollen hier gegensteuern.

 

 Die Stadt Werther hat sich mit dem Projekt „Urbane Lebensader Schwarzbach“ beworben. Hier wird es entlang des durch die gesamte Stadt fließenden Schwarzbachs Teilprojekte zur Biodiversität, Hochwasserresilienz und zu ökologischem Bewusstsein geben. Der Bund unterstützt hier mit 2,94 Mio. €.

 

 Wiebke Esdar, lokale Bundestagsabgeordnete, die als Mitglied des Haushaltsausschusses an der Beschlussfassung zur Förderung mitgewirkt hat dazu: „ Ich freue mich, dass wir diese Bundesförderungen nach Bielefeld und Werther holen konnten. Durch die einzelnen Maßnahmen kann die Lebensqualität der Menschen in Bielefeld deutlich verbessert und gleichzeitig etwas gegen den Klimawandel getan werden. Es ist wichtiger denn je, dass urbane Räume an den Klimawandel angepasst werden. Dazu sollen die Mittel aus dem Förderprogramm maßgeblich beitragen. Unsere Altstadt wird somit noch grüner und schöner.“

 

 Gefördert werden anspruchsvolle Erhaltungs- und Umbauvorhaben mit einem Antragsvolumen von mindestens einer Million Euro. Der Bund beteiligt sich zu 85 Prozent an den förderfähigen Kosten.

 

Dies beinhaltet Maßnahmen, um öffentliche Park- und Grünanlagen klimaresilient zu machen, Stadtflächen zu entsiegeln und zu begrünen. Naturbasierte Lösungen zur Treibhausgasminderung sowie zur Temperatur- oder Wasserregulierung als Hitze- und Überflutungsvorsorge zählen dazu. Die Bundesmittel aus dem Sondervermögen stehen in den Jahren 2022 bis 2025 zur Verfügung.