Jugendproteste, Bundeshaushalt und US-Wahlen – Mein Bericht aus der Sitzungswoche vom 2.-6.11.26

Eine intensive Sitzungswoche in Berlin liegt hinter mir. Besonders die Jugendproteste, die finalen Verhandlungen zum Bundeshaushalt 2027 und die Zwischenwahlen in den USA haben mich beschäftigt.

Zum Wochenbeginn wurde viel über die bundesweiten Jugendproteste diskutiert. Ich finde es wichtig, dass junge Menschen ihre Stimme erheben und sich politisch einmischen. Auch wenn ich die Ausschreitungen am Rande einiger Demonstrationen klar verurteile, dürfen wir ihre eigentlichen Anliegen nicht aus den Augen verlieren. Mir ist es deshalb wichtig, regelmäßig mit jungen Menschen ins Gespräch zu kommen – ob diese Woche mit der AG Klima des Gymnasiums Bethel und den Bielefelder Jusos oder anderen Schülergruppen aus meinem Wahlkreis, die mich regelmäßig im Bundestag besuchen. Man kann sich aber auch direkt bei mir im Rahmen meines Projekts „Junger Rat für Berlin“ einbringen. Dort werden Schülerinnen und Schüler zu meinen Politikberaterinnen und Politikberatern und bringen ihre Perspektiven direkt in meine Arbeit ein. Denn gute Politik entsteht nur, wenn wir auch zuhören und alle mitmachen.

Im Mittelpunkt meiner Arbeit standen diese Woche die finalen Verhandlungen zum Bundeshaushalt 2027. Als stellvertretende Fraktionsvorsitzende für Haushalt und Finanzen bin ich dabei intensiv eingebunden. Vor der entscheidenden Bereinigungssitzung am 12. November gilt es, die letzten offenen Fragen zu klären und die richtigen Prioritäten zu setzen. Für mich ist klar: Wir müssen trotz angespannter Haushaltslage in Bildung, Forschung und unsere Zukunft investieren. Denn hinter jeder Haushaltszahl stehen konkrete Auswirkungen auf das Leben der Menschen.

Auch beim geplanten Spritpreisdeckel kommt es darauf an, dass Entlastungen tatsächlich ankommen. Der bisherige Entwurf überzeugt mich noch nicht. Wer auf das Auto angewiesen ist, braucht Hilfe, wenn die Preise steigen – nicht erst Wochen später.

Mut gemacht haben mir dagegen die Zwischenwahlen in den USA. Dass die Demokraten in beiden Kammern des Kongresses die Mehrheit gewinnen konnten, zeigt, dass sich politisches Engagement lohnt.

Diese Woche hat mir einmal mehr gezeigt: Politik bedeutet, zuzuhören, Verantwortung zu übernehmen und konkrete Verbesserungen zu erreichen. Dafür setze ich mich ein: In Berlin für Bielefeld und Werther.